Traditionelle chinesische Medizin

Die Methoden der traditionellen Mediziin (TCM) sind in China nach wie vor weit verbreitet. 23. Medizinische Hochschulen dienen dort dem akademischen Unterricht in TCM, die stellenweise ein erfahrungwissenschaftliches Niveau hat, das dem der westlichen Medizin in nichts nachsteht. Die TCM kann auf über 2000 Jahre an überliefertem Erfahrungswissen zurückschauen und stellt damit die älteste kontinuierlich betriebene Medizin der Menschheit dar. Aufgrund des sehr alten, ständig überlieferten Erfahrungswissen hat sich ein auch inhaltliches klares, logisches, allen Grundsätzen einer Wissenschaft genügendes System entwickelt, das jetzt auch in Deutschland lehr- und lernbar ist. Die SMS (Internationale Gesellschaft für chinesische Medizin), gegründet 1978, hat sich als gemeinnütziger Verein die Aufgabe gestellt, in ständigem Austausch mit chinesischen Universitäten, traditionelle chinesische Meditin zu verbreiten und zu lehren.

Sie ist eine der von der kassenärztlichen Bundesvereinigung anerkannten Gesellschaft. die traditionelle chinesische Medizin besteht nur zu etwa 20% aus Akupunktur, zu 75% aus einer präzisen Phytotherapie (verwendet werden Abkochungen von getrockneten Roharzneien pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs) und zu 5% aus Qi Gong-Übungen (Heilgymnastik) und diätischen Maßnahmen.

Im Gegensatz zur sogenannten Reflex- oder europäisierten Akupunktur, in der westliche Diagnosen genommen und mehr oder weniger rezeptmäßig Punktkombinationen gestochen werden (eine schnell durchführbare, aber nur oberflächlich, überwiegend bei Schmerzsyndromen wirkende Akupunkturvariante), geht der traditionellen chinesischen Medizin (Akupunktur) ein langes, diagnostisches Gespräch voraus. Durch eine genaue, detaillierte Krankenbefundung und Puls- u. Zungendiagnose wird nach Leitkriterien der chinesischen Mediziin eine genaue "chinesische Diagnose" gestellt. Dabei werden fremdkulturelle Begriffe verwendet, die aber durchaus mit unserem westlichen Erfahrungsgut zu füllen sind.

Die Erfolgsquote ist sehr gut. Etwa 50% der Patienten werden trotz schwerer chronischer Verläufe geheilt. Etwa 35% der Patienten sind wesentlich gebessert (drastische Einschränkungen der schulmedizinischen Medikamenteneinnahme, wesentliche Besserung des Beschwerdebildes, Wiedereingliederung in Beruf und soziales Umfeld).

 

Indikationsliste


1. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

  • Gelosen
  • Myalgien
  • Ischialgien
  • Lumbalgien
  • Tendinopathien
  • chronische Polyarthritis
  • Arthrosen
  • HWS-Syndrom
  • BWS-Syndrom
  • LWS-Syndrom


2. Erkrankung der Atemwege

  • Asthma bronchiale
  • chronische Bronchitiden
  • chronische Sinusitis
  • vasomotorische Rhinitis


3. Funktionelle Kopf- und Gesichtsschmerzen

  • Migräne, vasomotorischer
  • Kopfschmerz
  • Diskopathie des Kiefergelenkes
  • myofaziales Schmerzsyndrom
  • Stomatitis


4. Neurologische Erkrankungen

  • Trigeminusneuralgien
  • Fazialisparese
  • Phantomschmerz
  • andere neuralgiforme Beschwerden
  • Hemiparesen
  • Epilepsie
  • Schwindel
  • Hörsturz
  • Tinnitus
  • M. Meniere


5. Erkrankung des Verdauungstraktes

  • Gastritiden
  • Leber- und Gallenfunktionsstörungen
  • unspezifische Diarrhosen
  • Obstipationen
  • Colon irrtabile
  • Colotiden
  • Ulcus duodeni / ventriculi
  • chronische Hepatitis


6. Herz-Kreislauf-Gefäß-Erkrankungen

  • funktionelle Herzbeschwerden
  • hyperkinetisches Herzsyndrom
  • Angina pectoris
  • Hypotonie
  • Hypertonie
  • Haemorrhoiden
  • venöse Gefäßleiden


7. Krankheiten der Harnwege und Geschlechtsorgane

  • Reizblase
  • Harninkontinenz
  • chron. Entzündung nicht organischer Ursache
  • Enuresis nocturna
  • Impotenz
  • Prostatitis
  • Cystitis


8. Gynäkologische Erkrankungen

  • Menstruationsstörungen
  • Zyklusstörungen
  • Myome
  • Schwangerschaftsstörungen
  • Unfruchtbarkeit


9. Streßerkrankungen

  • vegetative Störungen / Erschöpfungszustände
  • allgemeine Reizbarkeit / Nervosität
  • Schlafstörungen
  • psychosomatische Krankheiten
  • Regenerationsschwierigkeiten
  • Wetterfühligkeit


10. Immunschwäche

  • Steigerung der Abwehrkräfte u. Beseitigung von Regulationsstörungen
  • chronische Infekte
  • allergische Erkrankungen
  • Heuschnupfen
  • Lebensmittelallergien


11. Hauterkrankungen

  • Akne
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • chronische Ekzeme
  • Alopecia


12. Augenerkrankungen

  • Konjuktivitis
  • grauer Star
  • grüner Star
  • Sehschwäche
  • unspezifische Augenerkrankungen


13. psychische Erkrankungen

  • Depressionen
  • Sucht
  • agitierte Zustände
  • neurotische Störungen
  • psychovegetative Syndrome

Gesundheit für Frauen
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